Chinesisch Neujahr





Mitte Februar haben wir Chinesisch Neujahr, das größte Familienfest hier in Taiwan, gefeiert. Amy und Anna haben im Kindergarten im Vorfeld viel von Traditionen, Bräuchen und Geschichten zu Chinesisch Neujahr gelernt und uns so einiges beigebracht, was wir noch nicht wussten :). Auch gebastelt haben sie vieles. Amy hat in diesem Jahr sogar ein Schild mit chinesischen Schriftzeichen geschrieben, um an unsere Türe zu hängen.
Die Feiertage haben wir in Taipeh in unserer früheren Wohnung verbracht, die gerade leer steht. Unsere früheren Nachbarn aus Taipeh hatten uns eingeladen mit ihnen zusammen zu feiern. Wir haben viel leckeres Essen gegessen, Spiele gespielt, ein kleines Feuerwerk gemacht… Auch als Familie haben wir zwischendurch einen kleinen Ausflug zu einem Park gemacht, in dem wir früher immer wieder waren. An einem Abend waren wir zusammen mit einem von Joachims Studenten, der gleichzeitig einer von Annas besten Freunden ist ;), auf einem Nachtmarkt. Seine Eltern haben auf dem Nachtmarkt einen Stand, so dass er dort groß geworden ist und alles ganz genau kennt. Wir haben dort gegessen und Amy und Anna haben Spiele gespielt. Auch in unserer früheren Kirche waren wir. Es war schön so viele Freunde wieder zu sehen. Alles in allem war es ein bisschen wie nach Hause kommen…

Weihnachten






An Heiligabend haben wir, wie auch die letzten Jahre, zusammen mit unseren deutschen Kollegen einen deutschen Heiligabend Gottesdienst in Taipeh veranstaltet. Wir waren ca. 60 Leute und es war schön, auf deutsch Heilig Abend zu feiern. Nach dem Gottesdienst sind wir nach Hsinchu zurück gefahren (ca. eine Stunde), wo unsere deutschen Kollegen und einige andere Leute, die auch im Gottesdienst waren, mit zu uns nach Hause gekommen sind um gemeinsam zu feiern. Wir haben zusammen Schnitzel gegessen und sind gemütlich zusammengesessen mit Punsch und Plätzchen. Obwohl wir uns gegenseitig teilweise noch nicht gekannt haben, war es eine sehr schöne Atmosphäre.
Am ersten Weihnachtstag gingen Amy und Anna morgens wie gewöhnlich in den Kindergarten, denn Amy wollte das Wichteln nicht verpassen. Abends haben wir dann schließlich als Familie Weihnachten gefeiert. Wir haben gemütlich gegessen, zusammen gesungen, die Weihnachtsgeschichte gelesen und Bescherung gemacht, worauf die Kinder schon lange gewartet hatten…

Advent

Obwohl hier in Taiwan Advent keine Rolle spielt und Weihnachten kein Feiertag ist, nimmt Weihnachten scheinbar doch von Jahr zu Jahr einen größeren Platz in der Gesellschaft ein. Überall sieht man Weihnachtsbäume, in den Geschäften hört man Weihnachtslieder (manchmal auch deutsche) und von Jahr zu Jahr kann man mehr Weihnachtsdekoration kaufen. Warum Weihnachten gefeiert wird, wissen die meisten Leute aber nicht. Auch wir haben unsere Wohnung natürlich weihnachtlich geschmückt und eine Menge Weihnachtsplätzchen gebacken, die wir auch an Freunde und Bekannte verschenkt haben. Der Advent war gefüllt mit verschiedenen Weihnachtsfeiern (am lutherischen Seminar, im Kindergarten von Amy und Anna, …) und Amy hatte mit ihrem Kinderchor und mit dem Kindergarten einige Auftritte. Schon im Advent haben wir einige Freunde zu uns nach Hause eingeladen um mit ihnen Weihnachten zu feiern und ihnen zu erzählen, warum wir Weihnachten feiern. Nächste Woche werden auch unsere ehemaligen Nachbarn aus Taipeh kommen, um noch nachträglich gemeinsam Weihnachten zu feiern… Darauf freuen wir uns sehr und hoffen, dass sie spüren warum wir Weihnachten feiern – weil Gott ganz nah zu uns gekommen ist und uns auch heute noch nahe sein will.



Mondfestival






Das Mondfestival ist in Taiwan eines der großen Familienfeste, an dem man sich trifft und gemeinsam grillt. Wir durften das Mondfestival dieses Jahr gleich zweimal feiern.
Am eigentlichen Feiertag sind wir mit einigen Freunden zusammen in ein Flusstal gewandert. Die Kinder haben am Fluss gespielt, Kaulquappen gefangen und wir haben gemeinsam gegrillt. Das Flusstal war wunderschön und wir haben die Auszeit in der Natur sehr genossen.
Am Wochenende danach waren wir dann mit unseren beiden ehemaligen Nachbarsfamilien von Taipei in einem „Grillrestaurant“. Es war kein richtiges Restaurant… Die „Grillsachen“ und der Grill wurden vom Restaurant zur Verfügung gestellt, gegrillt hat man aber selbst. Es gab alles, was man sich nur vorstellen kann. Von Rind über Schwein, Schaf, ganzes Hühnchen bis hin zu Fisch, verschiedenen Muschelarten und Gemüse. Es gab dort auch zwei Thermalbecken, in denen man baden konnte, was unsere beiden Mädels sehr genossen haben. In diesem Jahr haben wir nun schon das dritte Mal, dass wir mit unseren Nachbarn zusammen das Mondfestival feiern. Es ist toll, dass wir, obwohl wir jetzt schon fast zwei Jahre nicht mehr in Taipeh wohnen, trotzdem noch so guten Kontakt zu ihnen haben.

Erdbeer pflücken

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Bei uns hier in Taiwan ist gerade Erdbeerzeit (ca. Dez.-Anfang April).
Deshalb waren wir am Sonntag ca. eine Stunde südlich von uns im Erdbeertal beim Erdbeeren pflücken. Amy und Anna waren beide fleißig bei der Arbeit. Aus einem Teil haben wir gleich am Abend noch eine leckere Erdbeermarmelade gekocht.

Chinesisch Neujahr

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Anfang bis Mitte Februar wurde in Taiwan Chinesisch Neujahr gefeiert. Auch wenn das schon eine Weile vorbei ist, wollen wir euch noch ein paar kleine Eindrücke geben…
Chinesisch Neujahr ist mit sechs aufeinanderfolgenden Feiertagen das größte Familienfest hier in Taiwan. Schon am Abend vor chinesisch Neujahr wird in den Familien zusammen gefeiert (ähnlich wie bei uns am Heilig Abend). Wir wurden, wie auch die letzten Jahre von unseren ehemaligen Nachbarn in Taipei zum Feiern eingeladen. Es ist schön, dass sie uns so in ihre Familien aufgenommen haben.
Zu Chinesisch Neujahr werden rote Umschläge mit Geld (Hong Bao) an die Kinder und Eltern verschenkt. Auch Amy und Anna haben wieder einige solche roten Umschläge bekommen.
Das Laternenfest, das zwei Wochen nach dem Beginn von Chinesisch Neujahr ist, ist der offizielle Abschluss von Chinesisch Neujahr. In vielen Parks werden dann lebensgroße, wunderschöne Laternen aufgestellt.
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Kleingruppe für Studentenfrauen

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Seit letztem Semester leitet Simone mit der Frau des Direktors vom Lutherischen Seminar zusammen einen Kreis für die Ehefrauen der Studenten hier am Seminar. Bisher gab es für die Ehefrauen der Studenten, die gemeinsam mit ihren Männern hier am Lutherischen Seminar wohnen, kein Angebot. Sie treffen sich nun zweimal im Monat um zusammen in der Bibel zu lesen, über verschiedene Themen zu reden, füreinander zu beten, gemeinsam zu basteln,… Da etwa die Hälfte der Frauen bereits kleine Kindern haben, tut es ihnen gut etwas Zeit zu haben, um gemeinsam mit anderen Frauen in ähnlicher Situation für ihren Alltag aufzutanken.

Halbzeit im 2. Semester

AusflugstagSeminar Vorlesung
Missionsvortrag Kleingruppe
Letzte Woche waren die Semestermitte Tests und damit ist schon die Hälfte unseres zweiten Semesters am China Lutheran Seminary vorüber. Joachim ist wie im ersten Semester in der Kirchengeschichtsvorlesung dabei und kann sich so langsam vorbereiten auf den Inhalt der Vorlesung und nebenbei noch an seiner Arbeit weiterschreiben. Auch sonst sind für ihn noch neue Aufgaben in diesem Semester dazugekommen, wie zum Beispiel eine Kleingruppe mit den neuen Studenten die sich alle zwei Wochen bei uns zuhause trifft. Auch Gemeinschaftsaktionen gehören mit dazu, so haben wir vor zwei Wochen ein Ausflug mit allen Schülern und Mitarbeitern des Seminars. Es ist schön, dass wir nun mehr und mehr Teil der Gemeinschaft hier sind und von vielen Leuten nun auch schon den chinesischen Namen wissen, was für uns Ausländer nicht immer so einfach zum Merken ist…

Mondfest

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Am Donnerstag wurde hier in Taiwan das Mondfest gefeiert. Das Fest richtet sich nach dem Mondkalender und findet dann statt wenn zu Herbstbeginn Vollmond ist. Wie auch die letzten drei Jahre waren wir von unseren früheren Nachbarn in Taipeh dazu eingeladen worden. Es wurde, wie beim Mondfest üblich, gegrillt. Da die Taiwanesen meist nur einmal im Jahr grillen, nämlich am Mondfest, wird dann an diesem Tag auch sehr ausführlich gegrillt. Angefangen wurde ungefähr um 17Uhr. Als wir um ca. 22Uhr nach Hause gefahren sind, waren noch immer Sachen auf dem Grill :). Es war schön unsere Nachbarn mal wieder zu sehen und mit ihnen zusammen zu feiern.

Missionarstreffen

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Von Montag bis Mittwoch diese Woche hatten wir unser jährliches Treffen mit all unseren Kollegen der Marburger Mission, die hier in Taiwan arbeiten. Wir haben uns in Hualien, an der Ostküste Taiwans, getroffen, wo die Marburger Mission ein Behindertenheim hat. Auch Rainer Becker, der Direktor der Marburger Mission und Matthias Frey, der Leiter von Tabor waren dazu aus Deutschland gekommen. Wir hatten Bibelarbeiten, haben zusammen gesungen und gebetet und die neusten Informationen aus Marburg bekommen. Solange wir Erwachsenen unsere Bibelarbeiten und Besprechungen hatten, waren Amy und Anna oft in einer Gruppe von behinderten Kindern mit dabei und haben mit ihnen gespielt.